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Donnerstag, 13. Dezember 2018
   
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Veranstaltungen
 
2018
 
Mittwoch, 14. November,
20 Uhr
Bücherherbst mit Dr. Fink
 
Mittwoch, 31.Oktober, 20 Uhr
Live-Lesung mit Experimenten
mit Aeneas Rooch
 
Freitag, 26.Oktober, 20 Uhr
Krimi-Lesung
mit Elisabeth Herrmann
 
25.8.2018 Lesesommer
Abschlussfest
11.6. - 11.8.2018 Lesesommer
 
Samstag, 10. März 2018, 20 Uhr
Kabarett mit Frederic Hormuth
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2017
Lesungen mit Fabian Lenk
Literarischer Abend
            "Heine triftt Kaléko"
Kabarett mit Inka Meyer
Kabarett mit Liza Kos
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Bücherherbst 2018

     Die Gemeindebücherei lädt ein zum

 

     Bücherherbst  2018

     mit Dr. Fink

 

     Mittwoch, 14. November 2018,

     20 Uhr

     Eintritt: 4 Euro

 

 

    Kenntnisreich und kurzweilig
    bietet Dr. Adolf Fink bei seinem
    32. Bücherherbst in Limburgerhof einen
    Überblick über wichtige Neuerscheinungen
    des Jahres und der Frankfurter Buchmesse.
    Der Germanist und freie Journalist stellt Romane, Lyrik, Sachbücher und Biografien vor,
    vermittelt Hintergrundwissen über Autoren und Verlage - amüsante Leseproben inklusive.
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Bibliothekstage 2018

Bibliothekstage für Groß und Klein

 
Die Bibliothekstage Rheinland-Pfalz 2018 in der Gemeindebücherei Limburgerhof gingen am 8. November mit zwei Lesungen der Bilderbuchillustratorin Julia Neuhaus erfolgreich zu Ende. „Was ist denn hier passiert?“ heißt eines der Bilderbücher der Hamburger Künstlerin, und diese Frage gab sie an Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen der Carl-Bosch-Schule weiter: Warum hängt der Mann an der Blüte einer Riesenblume? Warum fliegt eine Oma in ihrem Auto über die Dächer der Stadt? Die Kinder hatten sehr viel Spaß, zu erraten, was dieser Situation vorausgegangen war. Viele fantasievolle Vorschläge wurden gemacht, ehe mittels QR-Code mit einem kleinen Zeichentrickfilm die spannende Geschichte aufgelöst wurde.
Kindergartengruppen aus dem „Alten Rathaus“ nahm Julia Neuhaus in einer zweiten Lesung mit auf „Tokkis Reise“, Der Außerirdische Tokki muss mit seinem Raumschiff wegen des defekten Schwups-Kompensators auf der Erde notlanden. Zum Glück hat er Andromeda-Äpfel dabei, die ihm beim Tauschen nützlich sind und es sind jede Menge Tauschgeschäfte vonnöten um zurück zur Mutter ins Weltall fliegen zu können. Mit Eifer waren die Kindergartenkinder dabei Tokkis unbeabsichtigte Reise mit ihrem Wissen und ihren Ideen zum guten Ende zu bringen. In einer sich anschließenden Malaktion konnten sie selbst das Raumschiff und einen Außerirdischen nach eigener Vorstellung malen.
Jens Schumacher, Kinder- und Jugendbuchautor, stellte den Viertklässlern der Domholzschule seinen Buchhelden „Asmoduin“ vor, einen übermütigen Jungteufel, der dem Mathe-Ass Bob, einem bei Mitschülern nicht gerade beliebten Jungen, das Leben mitunter zur Hölle macht. Bob weiß sich allerdings zu helfen.
Die Viertklässler der Carl-Bosch-Schule lernten Jens Schumachers neue „Verrückte-Lücken- Bücher“ kennen. Hier halfen die Schüler dem Autor zunächst eine Wörterliste zu erstellen, die danach in die Lückentexte der „Grusel- oder Schulgeschichten“ eingesetzt wurden. Die so entstandenen witzigen und verrückten Geschichten führten allesamt zu einem großen Lacherfolg.  Alle vier Veranstaltungen mit den Büchermachern vermittelten den jungen Lesern viel Spaß und machten Lust auf Bücher.
Für die Erwachsenen war Krimi-Bestseller-Autorin Elisabeth Herrmann aus Berlin zu Gast. Sie stellte den zweiten Ermittlungsfall der Tatortreinigerin Judith Kepler „Die Stimme der Toten“ vor. Die Protagonistin ermittelt dabei nicht nur in einem spannenden Kriminalfall, sondern deckt dabei auch Ungereimtheiten in ihrer eigenen Vergangenheit auf. Elisabeth Herrmann, die zunächst als Journalistin gearbeitet hatte, beantwortete im Anschluss an die Lesung viele Fragen, u.a. zu ihrer Recherchearbeit, so etwa über den abenteuerlichen Besuch auf der Waffenmesse in London oder über die Drehbucharbeiten zu den Verfilmungen ihrer Buchtitel. Der nächste Film „Schattengrund“ mit Josephine Preuß und Steve Windolf wird am 10. Dezember im Fernsehen ausgestrahlt.
„Rubbel die Katz oder wie man Wasser biegt - die wunderbare Welt der Alltagsphysik“ heißt das Buch des Wissenschaftsjournalisten und Radiomachers Aeneas Rooch aus Bochum. In der Gemeindebücherei stellte er mit anschaulichen Experimenten und Erklärungen unter Beweis, dass Physik sehr viel Spaß machen kann. So demonstrierte er u.a., dass das Weinflaschenöffnen auch ohne Korkenzieher funktioniert, allerdings mit erheblichem körperlichem Einsatz.
Übrigens, alle Veranstaltungen konnten dank der finanziellen Unterstützung durch den Freundeskreis der Gemeindebücherei stattfinden. Herzlichen Dank!
Die Gewimmer für die landesweiten Bibliothekstage-Rätsel (Bilderrätsel für Kinder bis 7 Jahre und Quizrätsel für Kinder ab 8 Jahrel) bei dem es wieder tolle Preise zu gewinnen gab (u.a. Actioncam, Trampolinpool) werden im Dezember ermittelt.
 
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Kabarett mit Frederic Hormuth
Frederic Hormuth in der Gemeindebücherei in Aktion:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kritisch, ironisch und sehr musikalisch

 

Kabarettist Frederic Hormuth gastierte mit seinem aktuellen Programm "Halt die Klappe - wir müssen reden" in der Gemeindebücherei Limburgerhof. Der gebürtige Mannheimer sezierte scharfzüngig und pointiert Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag. Auf seiner langen Liste, die er temporeich abarbeitete, standen u.a. Donald Trump, Reichsbürger, AfD, Lobbyismus, Burnout, Biowahn und Helikoptereltern. Zum Verschnaufen gab es dazwischen seine legendär leidenschaftlich-ironischen Kabarettsongs. Und am Ende noch die traditionelle Zugabe: Ein Liebeslied auf das süß-klebrige „Honigbrot“ in verschiedenen Pop- und Rockversionen.

Viel Applaus.

        

Der Abend

                                  war ein Vergnügen!

 
 
Freundeskreis der Gemeindebücherei
und Gemeindebücherei hatten am Samstag,
10. März, 20 Uhr, zum Kabarett-Abend
mit Frederic Hormuth eingeladen.
 
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Fabian Lenk in der Gemeindebücherei
 
 Am 16. November war Kinder- und Jugendbuchautor
Fabian Lenk zu Gast in der Gemeindebücherei Limburgerhof.
Die Viertklässler der Domholzschule haben über das 
vorgestellte Buch "Die Zeitdetektive - Der Fluch des Pharao"
Spannendes über den sensationellen Fund des englischen
Archäologen Howard Carter im Jahr 1922 erfahren:
Die Entdeckung des sagenumwobenen
Grabes des Pharao Tutanchamun.
 
 
 
 
 
 
Den Drittklässlern der Carl-Bosch-Schule hat Fabian Lenk
"Die Wupis" vorgestellt: Ben ist überglücklich, als eines Tages
ein Raumschiff vom fernen Planeten Wups vor seinem Fenster
verunglückt und die Piloten zwei Kinder in seinem Alter sind.
Endlich hat er Freunde gefunden, mit denen er sich großartig versteht.
Aber Presse und Geheimagenten sind ihnen bereits
auf der Spur ... Mit Triximixi, Cameo und dem Opossum
erlebt Ben turbulente Abenteuer.
 
Im dritten Band "Feuer hinterm Steuer" nehmen Triximixi und Cameo Ben mit auf ihren Flug zum Planeten Wups, der 900.000 Lichtjahre von der Erde entfernt ist…
Ermöglicht wurden diese beiden Lesungen durch die Unterstützung des Freundeskreises der Gemeindebücherei.
 
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Teilnehmer-Rekord beim Adventsrätsel 2017
Pünktlich zum Beginn der Adventszeit erhält Flerk, ein ordentlicher und                     
fleißiger junger Elf, einen Brief vom Nordpol - er hat einen Praktikumsplatz
in der Spielzeugfabrik des Weihnachtsmannes ergattert. Parallel dazu erhält
Snerg, ein fauler gefräßiger Kobold, die Benachrichtigung, dass seine
Bewerbung um einen Ferienjob in der Eisenschmiede in Island
angenommen wurde: Er soll während der nächsten
vier Wochen in unerträglicher Hitze Messer, Äxte und Schwerter schmieden.
Durch eine unglückliche Verkettung von Zufällen gelangt der tüchtige Flerk in
die Eisenschmiede und der niederträchtige Kobold in der Spielzeugfabrik
des Weihnachtsmannes. Klar, dass das Weihnachtsfest auf dem Spiel steht!
 
Wie die Geschichte ausgegangen ist, wissen alle Kinder der Grundschulen in Limburgerhof.
Sie haben im Dezember bei der Leseförderaktion des Landes „Adventskalender
und Dezembergeschichten“ mitgemacht. An jedem Schultag sollten sie nach der
Vorlesegeschichte ein Rätsel lösen, aus dem sich jeweils ein Buchstabe für das Lösungswort ergab.
Die Klasse 4b der Domholzschule mit Lehrerin Frau Meyer hat vergangene Woche bei einem Büchereibesuch „Glücksfee“ gespielt und die Gewinner ermittelt. 183 Kinder - ein absoluter Rekord - hatten teilgenommen, 170 Kinder hatten mit „Spielzeugfabrik" die richtige Lösung abgegeben, 30 Preise wurden vergeben.
Es gab tolle Preise für die Teilnehmer: Bücher, Kinogutscheine, CDs, Spiele und Trostpreise. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden inzwischen verständigt. Die meisten Preise wurden schon abgeholt.
 
smiley smiley smiley
 
Der Kinder- und Jugendbuchautor Jens Schumacher, der diese
zauberhafte Weihnachtsgeschichte „Ein Kobold zu viel oder: Wie
Weihnachten um ein Haar ausfiel“ geschrieben hat, war anlässlich
der landesweiten Eröffnung der „Lesespaß-Aktion“ am
1. Dezember zu Gast in der Gemeindebücherei Limburgerhof.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister
Dr. Peter Kern und Christoph Kraus
aus Mainz, Abteilungsleiter im Ministerium
für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.
 
Die Klasse 3a der Domholzschule mit
Lehrerin Frau Hwasta und die Klasse 4b
der Carl-Bosch-Schule mit Lehrerin
Frau Hummel hatten mit einem Gedicht
und Liedern für das weihnachtliche
Rahmenprogramm gesorgt.
Begeistert waren Schüler und
Gäste als Jens Schumacher seine „1.Dezembergeschichte“ und eine Zugabe vorlas.
Ein Schüler fragte voller Hoffnung, ob der Autor auch an den anderen Tagen zum Vorlesen in die Schule kommen würde.
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Heinrich Heine traf Mascha Kaléko

Madame, ich liebe Sie!“

eine lyrische Beziehung aus zwei Epochen

Gedichte von Heinrich Heine und Mascha Kaléko

Kerstin und Bodo 4.jpg

hieß das Programm von Textaxi - 
das sind SWR-Redakteurin und -Moderatorin Kerstin Bachtler
und Schauspieler und Regisseur Bodo Redner - 
am Samstag, 30. September, in der Gemeindebücherei Limburgerhof
 
Der Freundeskreis der Gemeindebücherei und die Gemeindebücherei Limburgerhof
hatten zu diesem literarischen Treffen zweier großer Dichter eingeladen:
 
 
 
Die Schauspielerin, Buchautorin, Moderatorin und Redakteurin beim SWR Hörfunk und Fernsehen
Kerstin Bachtler aus Neustadt und Schauspieler Bodo Redner aus Kirrweiler schlüpften
in die Rollen der Dichterin aus dem 20. und des Poeten aus dem 19. Jahrhundert.
Sie begegneten sich wie ein Liebespaar und sie sprachen in ihren Gedichten
im Dialog miteinander - mit Witz und Sarkasmus, aber auch mit tiefem Gefühl und Ernst.
Kerstin Bachtler hat die Texte ausgewählt und zu einer temperamentvollen Dramaturgie zusammengefügt.
 
Wenn sie sich begegnet wären, hätten sie sich geliebt! Und zwar mit Leidenschaft! Aber dazu kam es nicht, denn die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde erst rund 100 Jahre nach Heinrich Heine geboren. Dennoch sind sich die beiden ganz nah, geradezu seelenverwandt.
Beide zählen zu den deutschen Dichtergrößen,Heinrich Heine gilt als der letzte große Romantiker, Mascha Kaléko ist als „Poetin des Alltags“ im 20. Jahrhundert berühmt geworden.
 
Beide zählen zu den deutschen Dichtergrößen, Heinrich Heine gilt als der letzte große Romantiker, Mascha Kaléko ist als „Poetin des Alltags“ im 20. Jahrhundert berühmt geworden. In ihren Gedichten schlagen sie die gleichen Töne an: Bissig und witzig, aber auch nüchtern-melancholisch. Alle beide haben eine ganze Reihe von Liebesgedichten geschrieben, die das Lese-Lyrik-Duo Texttaxi zu einem temperamentvollen Bühnenprogramm zusammengestellt hatte. Und auf einmal
begegneten sich Heine und Kaléko in der Gemeindebücherei Limburgerhof doch – in ihren Gedichten. Sie redeten nicht nur miteinander, sie schmachteten sich an, sie sehnten sich nacheinander, aber sie stritten auch, bis sie sich schließlich wieder versöhnten. Kerstin Bachtler und Bodo Redner präsentierten auf der Bühne einen sehr lebendigen lyrischen Schlagabtausch, bei dem sich das Publikum von heute an vielen Stellen wiedererkannte, denn die Liebe und alle damit verbundenen Gefühle werden nie alt. Und selten wurden sie treffender bedichtet als von Heinrich Heine und Mascha Kaléko.
Übrigens, 2017 feiern die beiden Dichter ein Doppeljubiläum: Heinrich Heine den 220. und Mascha Kaléko den 110. Geburtstag.
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Die gezähmte Widerspenstige
Ein weiteres kabarettistisches Highlight in diesem Jahr war
 
 
 Samstag, 20. Mai 2017, 20 Uhr

Inka Meyer mit ihrem Programm

"Kill me Kate!"
 
Die gezähmte Widerspenstige -
eine Kabarett-Dramödie
 
Die Theatermacherin Inka Meyer hat ein Problem:
Für die nächste Spielzeit wurde ihr das
Shakespeare-Stück
„Der Widerspenstigen Zähmung“
zur Inszenierung aufgebrummt.
Doch ist es überhaupt möglich,
40 Jahre nachdem die ersten Frauen ihre BHs
verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen
Rollenbildern auf die Bühne zu bringen?
Die Aufgabe wird für Inka schnell zur
Bestandsaufnahme:
Wie geht es den Frauen,
die Kinder haben und arbeiten?
Die keine Kinder haben und arbeiten?
Die Kinder haben und nicht arbeiten?
Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter?
Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro? Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau. Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei den Fragen weiterhelfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam. Zumindest bei Inka Meyer.
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Kabarett mit Liza Kos - Toller Abend!
Zur Veranstaltung zum Equal Pay Day am 18. März 2017
hatten die Gleichstellungsbeauftragte des Rheinpfalz-Kreises,
die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Limburgerhof,  
die Business Professional Women, Mannheim-Ludwigshafen
und Gemeindebücherei Limburgerhof eingeladen.
 
Zu Gast war die Kabarettistin Liza Kos mit ihrem Programm „Was glaub ich, wer ich bin?“
 
Elizaveta Kostyuk, wie sie mit vollständigem Namen heißt,
ist in Moskau aufgewachsen und mit 15 mit ihren Eltern
nach Deutschland gezogen. Hier will und muss sie sich
integrieren und lernt die Landessprache -
vor allem aber türkisch, da ihr erster Freund Türke ist.
Nach vier Jahren unterm Kopftuch beschließt sie,
eine „richtige Deutsche“ zu werden und meldet sich
in Aachen in einem Karnevalsverein an und beginnt
sogar Platt zu lernen. Ihre Erfahrungen mit der
Integration hat sie humorvoll und herrlich erfrischend
in ihrem Solo-Programm umgesetzt. Sie kennt

sich bestens aus - auch mit allen Klischees -

über ihr Herkunftsland Russland, die Türkei

oder ihre Wahlheimatland Deutschland.

 

 Svetlana Kaashnikova

die Männer (mit Geld) suchende Russin

 

 

Liza Kos

betritt mit ihrer Balalaika die Bühne,

die inzwischen in der Fremde zur Gitarre mutiert ist.

Mitgebracht hat die Frau mit der integrierten

Persönlichkeitsspaltung ihre drei Stimmen im Kopf,

die ihr sehr viel Kopfzerbrechen bereiten:

Die perfekt integrierte Deutsche, die Russin

Svetlana Kalashnikova mit Blondhaarperücke und

die Türkin Einur mit Kopftuch. Da artet ein

Mädelsabend draußen mit Fun und Alkohol

und Spielverderberin Einur schon mal in Stress aus.

Doch Einur hat andere Qualitäten: Sie bringt alle

wohlbehalten mit dem Auto nach Hause.

Zwischen den Texten singt Liza Kos mit

geschulter StimmeLieder über Integration,

ein Liebeslied an Deutschland und sie zeigt ihr Talent als emanzipierte türkische    

Rapperin. Die vielseitige Künstlerin sorgte in der ausverkauften Gemeindebücherei

für einen unterhaltsamen Abend, bei dem sie augenzwinkernd mit den gängigen Klischees

der Kulturen spielte und bei den Frauenthemen für befreites Lachen sorgte.   

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