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Samstag, 23. September 2017
   
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Heinrich Heine trifft Mascha Kaléko

Madame, ich liebe Sie!“

eine lyrische Beziehungskiste aus zwei Epochen

Kerstin und Bodo 4.jpg

Wenn sie sich begegnet wären, hätten sie sich geliebt! Und zwar mit Leidenschaft! Aber dazu kam es nicht, denn die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde erst rund 100 Jahre nach Heinrich Heine geboren. Dennoch sind sich die beiden ganz nah, geradezu seelenverwandt. Beide zählen zu den deutschen Dichtergrößen, Heinrich Heine gilt als der letzte große Romantiker, Mascha Kaléko ist als „Poetin des Alltags“ im 20. Jahrhundert berühmt geworden. In ihren Gedichten schlagen sie die gleichen Töne an: Bissig und witzig, aber auch nüchtern-melancholisch. Alle beide haben eine ganze Reihe von Liebesgedichten geschrieben, die das Lese-Lyrik-Duo Texttaxi mit Kerstin Bachtler und Bodo Redner zu einem temperamentvollen Bühnenprogramm zusammengestellt hat. Und auf einmal begegnen sich Heine und Kaléko doch – in ihren Gedichten. Sie reden nicht nur miteinander, sie schmachten sich an, sie sehnen sich nacheinander, aber sie streiten auch, bis sie sich schließlich wieder versöhnen. Kerstin Bachtler und Bodo Redner präsentieren auf der Bühne einen sehr lebendigen lyrischen Schlagabtausch, bei dem sich das Publikum von heute an vielen Stellen wiedererkennt, denn die Liebe und alle Gefühle drumherum werden nie alt. Und selten wurden sie treffender bedichtet als von Heinrich Heine und Mascha Kaléko. 2017 feiern die beiden übrigens ein Doppeljubiläum: Heinrich Heine den 220. und Mascha Kaléko den 110. Geburtstag.

Samstag, 30. September, 20 Uhr, Gemeindebücherei Limburgerhof

Eintritt: 8 €

Vorverkauf: Buchhandlung Oelbermann und Gemeindebücherei

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Die gezähmte Widerspenstige
Ein weiteres kabarettistisches Highlight in diesem Jahr war
 
 
 Samstag, 20. Mai 2017, 20 Uhr

Inka Meyer mit ihrem Programm

"Kill me Kate!"
 
Die gezähmte Widerspenstige -
eine Kabarett-Dramödie
 
Die Theatermacherin Inka Meyer hat ein Problem:
Für die nächste Spielzeit wurde ihr das
Shakespeare-Stück
„Der Widerspenstigen Zähmung“
zur Inszenierung aufgebrummt.
Doch ist es überhaupt möglich,
40 Jahre nachdem die ersten Frauen ihre BHs
verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen
Rollenbildern auf die Bühne zu bringen?
Die Aufgabe wird für Inka schnell zur
Bestandsaufnahme:
Wie geht es den Frauen,
die Kinder haben und arbeiten?
Die keine Kinder haben und arbeiten?
Die Kinder haben und nicht arbeiten?
Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter?
Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro? Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau. Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei den Fragen weiterhelfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam. Zumindest bei Inka Meyer.
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Kabarett mit Liza Kos - Toller Abend!
Zur Veranstaltung zum Equal Pay Day am 18. März 2017
hatten die Gleichstellungsbeauftragte des Rheinpfalz-Kreises,
die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Limburgerhof,  
die Business Professional Women, Mannheim-Ludwigshafen
und Gemeindebücherei Limburgerhof eingeladen.
 
Zu Gast war die Kabarettistin Liza Kos mit ihrem Programm „Was glaub ich, wer ich bin?“
 
Elizaveta Kostyuk, wie sie mit vollständigem Namen heißt,
ist in Moskau aufgewachsen und mit 15 mit ihren Eltern
nach Deutschland gezogen. Hier will und muss sie sich
integrieren und lernt die Landessprache -
vor allem aber türkisch, da ihr erster Freund Türke ist.
Nach vier Jahren unterm Kopftuch beschließt sie,
eine „richtige Deutsche“ zu werden und meldet sich
in Aachen in einem Karnevalsverein an und beginnt
sogar Platt zu lernen. Ihre Erfahrungen mit der
Integration hat sie humorvoll und herrlich erfrischend
in ihrem Solo-Programm umgesetzt. Sie kennt

sich bestens aus - auch mit allen Klischees -

über ihr Herkunftsland Russland, die Türkei

oder ihre Wahlheimatland Deutschland.

 

 Svetlana Kaashnikova

die Männer (mit Geld) suchende Russin

 

 

Liza Kos

betritt mit ihrer Balalaika die Bühne,

die inzwischen in der Fremde zur Gitarre mutiert ist.

Mitgebracht hat die Frau mit der integrierten

Persönlichkeitsspaltung ihre drei Stimmen im Kopf,

die ihr sehr viel Kopfzerbrechen bereiten:

Die perfekt integrierte Deutsche, die Russin

Svetlana Kalashnikova mit Blondhaarperücke und

die Türkin Einur mit Kopftuch. Da artet ein

Mädelsabend draußen mit Fun und Alkohol

und Spielverderberin Einur schon mal in Stress aus.

Doch Einur hat andere Qualitäten: Sie bringt alle

wohlbehalten mit dem Auto nach Hause.

Zwischen den Texten singt Liza Kos mit

geschulter StimmeLieder über Integration,

ein Liebeslied an Deutschland und sie zeigt ihr Talent als emanzipierte türkische    

Rapperin. Die vielseitige Künstlerin sorgte in der ausverkauften Gemeindebücherei

für einen unterhaltsamen Abend, bei dem sie augenzwinkernd mit den gängigen Klischees

der Kulturen spielte und bei den Frauenthemen für befreites Lachen sorgte.   

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Bibliothektage 2016

    Roundabout

     Beatles go

      fingerpicking

 
 
Roundabout, das Akustik-Duo Uwe Zeeb (Gitarre) und Christian Settelmeyer (Gesang, E-Gitarre) begeisterten im Oktober während der Bibliothekstage 2016 in der Gemeindebücherei zu Gast und begeisterten mit virtuosen Beatles-Interpretationen: A hard day's night, Lady Madonna, Eleanor Rigby, In my life, And I love her...
 
 

       Sebastian Lotzkat,                                       Zeichnen wie in Gregs Tagebuch

Workshop mit Graphikerin
Charlotte Hofmann
der Biologe, Schlangenforscher
und Science Slammer vom
Senckenberg Forschungsinstitut mit
"Keine Bange vor der Schlange" 
verstand durch seine Fachkenntnisse
und Erfahrungen (inkl. Anschaungsmaterial:
Schlangengebiss, Python-Haut...) 
Vorurteile abzubauen und
Sympathien für die ungeliebten
Reptilien zu wecken.
 
                                                                                                     
 
Schulklassen waren zu interaktiven Lesungen mit der
Illustratorin Julia Ginsbach („Tafiti“-Bücher) und mit
Schauspieler Rainer Rudloff (Thema „Superheld“) eingeladen.
 
     

 

 

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